Managed-Service-Vertrag: Vorlage mit Einrichtungs-, Monats- und Nutzungsgebühr
Ein Dienst mit Einrichtungs-, Monats- und Nutzungsgebühr, auch mit automatisierten und KI-Diensten. Ein Mustervertrag, den Sie vollständig lesen, in QuoteBill anpassen und über einen sicheren Link online unterschreiben lassen können.
Muster – anwaltlich prüfen lassen · Einfache elektronische Signatur mit Ereignisprotokoll

Für wen sie gedacht ist
Für Unternehmen, die Geschäftskunden einen Software- oder KI-Dienst gegen Einrichtungs-, Monats- und Nutzungsgebühr verkaufen und alles Wichtige in einem Vertrag regeln wollen.
Nur für Geschäftskunden. Verarbeitet der Dienst personenbezogene Daten, kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag hinzu; Regeln zu Aufzeichnung und automatisierten Entscheidungen sind je nach Land verschieden.
Was sie regelt
16 Paragrafen in dieser Reihenfolge. Jeder steht im Mustertext weiter unten, und Sie können Paragrafen vor dem Senden ändern, streichen oder ergänzen.
§ 1 Gegenstand und geschäftliche Nutzung
Wofür der Vertrag da ist: Der Anbieter gibt Zugang zum Dienst, richtet ihn ein und betreibt ihn gegen Einrichtungsgebühr, Monatsgebühr und Nutzungsentgelte. Der Kunde schließt als Unternehmen ab, nicht als Verbraucher.
§ 2 Der Dienst und sein Umfang
Ein Feld für den Dienst, im Tarif und mit den Grenzen der Preisaufstellung, und ein Feld für ein schriftliches Leistungsdokument, falls es eines gibt. Was keines von beiden beschreibt, ist Zusatzleistung.
§ 3 Einrichtung und Einführung
Ein Einrichtungsplan mit einmaliger Gebühr. Der Kunde liefert Inhalte, Zugänge und Entscheidungen bis zu einem festgelegten Datum; Verzögerungen verschieben die Termine. Abnahme nach Testkriterien oder durch Einsatz bei eigenen Kunden.
§ 4 Laufzeit und Verlängerung
Das Abonnement läuft festgelegte Monate und verlängert sich um dieselbe Dauer, wenn keine Seite festgelegte Tage vor dem Ende kündigt. Gebührenänderungen für eine Verlängerung werden vorher angekündigt.
§ 5 Vergütung und Nutzung
Einrichtungs- und Monatsgebühr; Nutzung über den Tarif hinaus wird zu den Sätzen der Preisaufstellung abgerechnet oder führt in einen größeren Tarif. Steuern extra; Kosten für Drittkanäle und Telefonie trägt der Kunde.
§ 6 Pflichten und Inhalte des Kunden
Der Kunde liefert und verantwortet die Inhalte und freigegebenen Antworten, die der Dienst nutzt, bestimmt die Nutzer, sichert die Zugänge und richtet die Übergabe an seine Mitarbeiter ein. Nur rechtmäßige geschäftliche Nutzung.
§ 7 Automatisierte und KI-gestützte Dienste
KI-Ergebnisse können falsch sein; Richtigkeit, Erfolg und Umsatz werden nicht zugesagt. Der Kunde genehmigt, was der Dienst sagt, und übergibt Sensibles an Mitarbeiter. Ein aufgenommenes Anliegen ist keine bestätigte Buchung.
§ 8 Aufzeichnung, Transkription und Hinweise
Werden Anrufe oder Chats aufgezeichnet, gibt der Kunde die Hinweise und holt die Einwilligungen ein, die das anwendbare Recht verlangt. Der Anbieter stellt die Einstellungen bereit. Aufzeichnungen werden festgelegte Tage aufbewahrt.
§ 9 Kundendaten und personenbezogene Daten
Die Daten bleiben beim Kunden und dienen nur dazu, den Dienst bereitzustellen und zu sichern und ihn, ohne jemanden zu erkennen, zu verbessern. Bei personenbezogenen Daten kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag hinzu.
§ 10 Verfügbarkeit, Support und Sperrung
Ein Verfügbarkeitsziel je Monat, keine Zusage unterbrechungsfreien Betriebs, dazu Supportzeiten mit Reaktionszielen. Bei verspäteter Zahlung oder Missbrauch darf der Zugang, meist nach Warnung, gesperrt werden.
§ 11 Rechte am Dienst
Der Dienst und seine Software bleiben beim Anbieter; der Kunde nutzt sie während des Abonnements samt den für ihn erstellten Konfigurationen. Daten, Inhalte und Marken des Kunden bleiben seine.
§ 12 Vertraulichkeit
Jede Seite behandelt nicht öffentliche Informationen der anderen vertraulich, darunter Kundendaten und Technik- und Preisinformationen des Anbieters, während der Laufzeit und festgelegte Jahre danach.
§ 13 Haftung
Verkehrsübliche Sorgfalt, ohne Zusage eines fehlerfreien Dienstes oder richtiger KI-Ergebnisse. Haftung auf die Gebühren einer festgelegten Zeit begrenzt, außer bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und Personenschäden.
§ 14 Laufzeit, Kündigung und Datenrückgabe
Der Vertrag läuft so lange wie das Abonnement; eine nicht behobene erhebliche Verletzung erlaubt die Kündigung. Danach kann der Kunde seine Daten eine festgelegte Zeit exportieren, bevor sie samt Aufzeichnungen gelöscht werden.
§ 15 Änderungen des Dienstes
Der Dienst darf sich ändern, solange seine Kernfunktionen bleiben. Änderungen, die eine Funktion entfernen, werden festgelegte Tage vorher angekündigt; schmälern sie den Dienst wesentlich, kann der Kunde mit Erstattung beenden.
§ 16 Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Es gilt das genannte Recht. Die Parteien versuchen zunächst, Streitigkeiten einvernehmlich beizulegen; im Übrigen gilt der genannte Gerichtsstand.
Eine Preisaufstellung (Positionen, Mengen und Preise) gehört zu diesem Vertrag. Sie beginnt leer, in Ihrer Währung, und die Klauseln zu Vergütung und Zahlung verweisen auf sie.
Der Mustertext
Das ganze Muster, so wie QuoteBill es anlegt. Text in doppelten eckigen Klammern, etwa [[10]], ist eine Lücke zum Ausfüllen oder Prüfen. Eine Zahl oder Uhrzeit, die Sie stehen lassen, wird beim Senden so verwendet; eine Lücke, die Ihre eigenen Worte braucht, muss zuvor ausgefüllt werden. Der Klauseltext liegt auf Englisch, Koreanisch, Japanisch und Deutsch vor; in anderen Sprachen beginnt ein Vertrag auf Englisch, damit Sie ihn übersetzen können.
Mustertext lesen
Managed-Service-Vertrag
Vertragsparteien: Anbieter · Kunde
§ 1 Gegenstand und geschäftliche Nutzung
Dieser Vertrag regelt die Bedingungen, zu denen der Anbieter dem Kunden den nachstehend beschriebenen Dienst bereitstellt, ihn für den Kunden einrichtet und betreibt, gegen eine einmalige Einrichtungsgebühr, eine monatliche Gebühr und Entgelte für die Nutzung über das im Tarif Enthaltene hinaus. Der Kunde schließt den Vertrag als Unternehmen für eigene geschäftliche Zwecke; Verbrauchern wird der Dienst unter diesem Vertrag nicht angeboten.
§ 2 Der Dienst und sein Umfang
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet folgenden Dienst bereit, im Tarif und mit den Grenzen laut Preisaufstellung dieses Vertrags:
[[Leistungen und Arbeitsergebnisse beschreiben]]
(2) Gibt es ein schriftliches Leistungsdokument, wird es hier genannt und ist Teil dieses Vertrags; weichen beide voneinander ab, geht dieser Vertrag vor, sofern das Leistungsdokument nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt.
[[Bezeichnung und Datum des Leistungsdokuments, oder „keines“]]
(3) Was weder hier noch im Leistungsdokument beschrieben ist, gehört nicht zum Dienst; der Anbieter kann es als zusätzliche Leistung aufgrund einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung anbieten.
§ 3 Einrichtung und Einführung
(1) Der Anbieter richtet den Dienst für den Kunden nach diesem Einrichtungsplan ein:
[[Einrichtungsplan: Schritte, Zuständigkeiten und Zieltermine]]
(2) Der Kunde zahlt die einmalige Einrichtungsgebühr laut Preisaufstellung.
(3) Der Kunde liefert bis [[Datum oder Anzahl Tage nach Vertragsbeginn]], was die Einrichtung braucht: die Informationen, Inhalte, freigegebenen Antworten, Zugänge, Konten und Entscheidungen, die der Einrichtungsplan nennt oder der Anbieter angemessen anfordert. Verzögert der Kunde sich, verschieben sich die Zieltermine um die gleiche Zeit, und der Anbieter kann die angemessenen Mehrkosten berechnen, die ihm nachweislich durch die Verzögerung entstanden sind.
(4) Der Dienst geht an dem Tag live, an dem der Anbieter dem Kunden mitteilt, dass er bereit ist (Go-live-Termin). Er gilt als abgenommen, wenn er diese Testkriterien erfüllt:
[[Testkriterien, z. B. eine Liste von Testgesprächen, die wie beschrieben funktionieren müssen, oder „keine“]]
(5) Sind keine Kriterien vereinbart, gilt er als abgenommen, sobald der Kunde ihn gegenüber seinen eigenen Kunden einsetzt, oder wenn seit dem Go-live-Termin [[10]] Tage vergangen sind, ohne dass ein wesentlicher Mangel schriftlich gerügt wurde. Einen rechtzeitig gemeldeten wesentlichen Mangel behebt der Anbieter innerhalb angemessener Frist.
(6) Die Einrichtungsgebühr wird fällig, wie die Preisaufstellung es vorsieht. Nach dem Go-live-Termin wird sie nicht erstattet, außer wenn der Anbieter den Vertrag beendet hat, ohne dass der Kunde ihn verletzt hatte.
§ 4 Laufzeit und Verlängerung
(1) Das Abonnement beginnt mit [[dem Go-live-Termin / dem Vertragsbeginn]] und läuft [[12]] Monate. Es verlängert sich um jeweils dieselbe Dauer, wenn nicht eine Partei spätestens [[30]] Tage vor Ende einer Laufzeit in Textform kündigt.
(2) Der Anbieter kann die Monatsgebühr und die Nutzungssätze für eine Verlängerung ändern, indem er dies dem Kunden mindestens [[60]] Tage vor deren Beginn mitteilt; der Kunde kann das Abonnement dann zum Ende der laufenden Periode beenden.
§ 5 Vergütung und Nutzung
(1) Der Kunde zahlt die Gebühren laut Preisaufstellung dieses Vertrags: die einmalige Einrichtungsgebühr, die Monatsgebühr für seinen Tarif und die hier beschriebenen Nutzungsentgelte. Der Tarif nennt, welche Nutzung je Monat enthalten ist, etwa Gespräche, Minuten, Nachrichten oder Nutzer. Nicht genutzte Inklusivnutzung wird weder übertragen noch erstattet.
(2) Die Nutzung misst der Anbieter mit seinen Systemen so, wie die Preisaufstellung es beschreibt, sonst anhand der Zahlen, die der Dienst erfasst. Auf Verlangen zeigt er dem Kunden die Nutzung.
(3) Nutzung über den Tarif hinaus wird zu den Sätzen der Preisaufstellung abgerechnet, oder der Kunde wechselt in einen Tarif, der sie enthält.
(4) Die Monatsgebühr wird [[im Voraus / im Nachhinein]] berechnet, die Nutzungsentgelte [[monatlich im Nachhinein]]. Die Gebühren verstehen sich ohne Steuern, die hinzukommen, soweit das Gesetz es verlangt. Kosten für Drittkanäle und Telefonie, etwa Nachrichtendienste, Rufnummern und Gesprächsgebühren, trägt der Kunde, sofern die Preisaufstellung nicht vorsieht, dass der Anbieter sie trägt. Gebührenänderungen für eine Verlängerung werden angekündigt, wie es unter „Laufzeit und Verlängerung“ steht.
§ 6 Pflichten und Inhalte des Kunden
(1) Der Kunde liefert die Inhalte, die der Dienst nutzt, etwa Produkt- und Preisangaben, freigegebene Antworten, Gesprächsleitfäden und Wissensmaterial, verantwortet deren Richtigkeit, Rechtmäßigkeit und Freigabe und teilt dem Anbieter Änderungen unverzüglich mit.
(2) Der Kunde bestimmt, wer den Dienst nutzen darf, hält seine Zugangsdaten sicher und haftet für das Handeln seiner Mitarbeiter und aller, denen er die Nutzung gestattet. Er richtet die unter „Automatisierte und KI-gestützte Dienste“ beschriebene Übergabe an seine Mitarbeiter ein und hält sie aufrecht.
(3) Der Kunde nutzt den Dienst nur für rechtmäßige geschäftliche Zwecke. Er nutzt ihn nicht, um rechtswidrige, irreführende oder unerbetene Nachrichten zu senden, ihn anzugreifen oder zu stören, seine Sicherheit ohne schriftliche Erlaubnis des Anbieters zu testen oder ihn zu kopieren oder zurückzuentwickeln.
(4) [[Weitere Nutzungsregeln, falls gewünscht]]
§ 7 Automatisierte und KI-gestützte Dienste
(1) Nutzt der Dienst Automatisierung oder künstliche Intelligenz, etwa um Fragen zu beantworten, Antworten vorzuformulieren oder Anliegen aufzunehmen, wird das Ergebnis automatisch erzeugt und kann unvollständig, veraltet oder falsch sein. Der Anbieter sagt nicht zu, dass eine Antwort richtig oder geeignet ist, und sagt auch keinen Erfolg, keinen Umsatz, keine Zahl von Anfragen und keine Konversionen durch die Nutzung des Dienstes zu.
(2) Der Kunde prüft und genehmigt die Inhalte, Antworten und Einstellungen, die der Dienst verwendet und in seinem Namen abgibt, und entscheidet, welche Angelegenheiten der Dienst selbstständig bearbeiten darf.
(3) Für sensible Angelegenheiten, etwa Beschwerden, rechtliche, medizinische oder finanzielle Fragen, Sicherheit oder jemanden, der einen Menschen verlangt, richtet der Kunde eine Übergabe an seine Mitarbeiter ein und ist dafür verantwortlich, dass seine Mitarbeiter das Übergebene bearbeiten.
(4) Ein vom Dienst aufgenommenes Anliegen, eine Buchung, Bestellung oder sonstige Eingabe ist nur eine Aufzeichnung dessen, was die Person gewünscht hat. Sie ist keine bestätigte Buchung, Bestellung oder Verpflichtung des Kunden, solange seine Mitarbeiter sie nicht bestätigt haben. Der Kunde ist dafür verantwortlich, aufgenommene Anliegen zu prüfen, und für das, was er bestätigt.
(5) Der Anbieter stellt die Einstellungen bereit, mit denen der Kunde diese Regeln umsetzt, etwa freigegebene Antworten, Themen, die übergeben werden müssen, und Grenzen für das, was der Dienst sagen darf.
§ 8 Aufzeichnung, Transkription und Hinweise
(1) Zeichnet der Dienst Anrufe oder Chats auf, transkribiert er sie oder speichert er Gespräche, entscheidet der Kunde, ob er diese Funktionen nutzt. Der Kunde ist für die Hinweise, Einwilligungen und sonstigen Schritte verantwortlich, die das auf seine Nutzung anwendbare Recht verlangt, etwa den Hinweis an Anrufer, dass ein Gespräch aufgezeichnet oder von einem automatisierten System geführt wird, und die Einholung der Einwilligung, wo sie erforderlich ist.
(2) Der Anbieter stellt die Einstellungen, Ansagen und Speicherfristen bereit, die der Dienst dafür bietet, und der Kunde stellt sie so ein, wie seine Pflichten es verlangen.
(3) Aufzeichnungen und Transkripte sind Kundendaten. Sie werden [[90]] Tage aufbewahrt, sofern der Kunde keine andere Frist festlegt oder sie früher löscht.
§ 9 Kundendaten und personenbezogene Daten
(1) Daten, die der Kunde und seine Nutzer in den Dienst eingeben, sowie das, was der Dienst daraus für den Kunden aufzeichnet oder erzeugt, bleiben Daten des Kunden.
(2) Der Anbieter nutzt sie nur, um den Dienst für den Kunden bereitzustellen und zu sichern und, in einer Form, die weder den Kunden noch eine Person erkennen lässt, um ihn zu verbessern. Er schützt die Daten mit angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen und gibt sie nicht an Dritte weiter, außer an Unterauftragnehmer, die den Dienst unter gleichwertigen Pflichten mit erbringen, oder soweit das Gesetz es verlangt.
(3) Verarbeitet der Dienst im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten, schließen die Parteien zuvor einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag; er wird diesem Vertrag beigefügt oder gesondert geschlossen und geht für diese Daten vor. Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Daten und seiner Weisungen verantwortlich.
§ 10 Verfügbarkeit, Support und Sperrung
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von [[99,5]] % je Kalendermonat an, ohne angekündigte Wartung, Störungen der Systeme, der Drittkanäle oder der Internetverbindung des Kunden und Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflusses des Anbieters. Dieser Wert ist ein Ziel, keine Zusage unterbrechungsfreien Betriebs. Geplante Wartung, die den Dienst unterbricht, wird mindestens [[48]] Stunden vorher angekündigt.
(2) Der Anbieter unterstützt die benannten Administratoren des Kunden per [[E-Mail / Supportportal]] an [[Werktagen]] von [[9]] bis [[18]] Uhr (Zeitzone [[Ort]]) und strebt an, auf eine Störung, die den Dienst lahmlegt, innerhalb von [[4]] Geschäftsstunden und auf andere Anfragen innerhalb von [[2]] Werktagen zu reagieren. Der Support umfasst Fragen zur Nutzung und die Behebung von Fehlern des Dienstes, nicht Schulungen oder die eigenen Systeme des Kunden.
(3) Der Anbieter darf den Zugang ganz oder teilweise sperren, wenn eine Zahlung mehr als [[14]] Tage überfällig ist, wenn die Nutzung gegen diesen Vertrag verstößt oder die Sicherheit oder Stabilität des Dienstes gefährdet oder wenn das Gesetz es verlangt. Außer in dringenden Fällen warnt er den Kunden zuvor und gibt ihm eine angemessene Frist zur Abhilfe. Der Zugang wird wiederhergestellt, sobald der Grund entfallen ist; bei einer vom Kunden verursachten Sperrung laufen die Gebühren weiter.
§ 11 Rechte am Dienst
(1) Der Dienst, seine Software, die Dokumentation und alle Verbesserungen bleiben Eigentum des Anbieters und seiner Lizenzgeber. Der Kunde erhält für die Laufzeit des Abonnements das einfache, nicht übertragbare Recht, den Dienst für sein Unternehmen zu nutzen, wie dieser Vertrag es erlaubt.
(2) Konfigurationen, Gesprächsleitfäden und Einstellungen, die der Anbieter bei der Einrichtung für den Kunden erstellt, sind Teil des Dienstes und stehen dem Kunden für die Laufzeit des Abonnements zur Verfügung; die Werkzeuge und das Know-how des Anbieters bleiben seine eigenen.
(3) Der Kunde behält seine Rechte an seinen Daten, Inhalten und Marken; der Anbieter erwirbt daran keine Rechte, die über das für den Dienst Erforderliche hinausgehen. Rückmeldungen und Vorschläge des Kunden darf der Anbieter ohne Verpflichtung verwenden.
§ 12 Vertraulichkeit
Jede Partei behandelt nicht öffentliche Informationen der anderen Partei, darunter die Kundendaten und die nicht öffentlichen technischen und Preisinformationen des Anbieters, während der Vertragslaufzeit und [[3]] Jahre danach vertraulich, nutzt sie nur für diesen Vertrag und schützt sie mindestens mit angemessener Sorgfalt. Dies gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, rechtmäßig bereits bekannt waren, selbstständig entwickelt wurden oder aufgrund gesetzlicher Pflichten offengelegt werden müssen.
§ 13 Haftung
(1) Der Anbieter erbringt den Dienst mit der verkehrsüblichen Sorgfalt. Er steht nicht dafür ein, dass der Dienst frei von jedem Fehler ist, dass seine automatisierten oder KI-gestützten Ergebnisse richtig sind oder dass er sich für Zwecke eignet, die dieser Vertrag nicht nennt.
(2) Die Haftung jeder Partei aus diesem Vertrag ist auf die Gebühren begrenzt, die in den [[12]] Monaten vor dem Schadensereignis nach diesem Vertrag gezahlt wurden oder zu zahlen waren; für entgangenen Gewinn, für Daten, die der Kunde hätte sichern können, und für mittelbare Schäden haftet keine Partei. Die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für die Verletzung der Vertraulichkeit sowie in allen Fällen, in denen eine Beschränkung gesetzlich nicht zulässig ist, bleibt unberührt.
(3) Der Kunde ist für das verantwortlich, was er auf der Grundlage der Ergebnisse des Dienstes bestätigt oder tut.
§ 14 Laufzeit, Kündigung und Datenrückgabe
(1) Dieser Vertrag läuft so lange wie das Abonnement. Verletzt eine Partei ihn erheblich und beseitigt sie die Verletzung nicht innerhalb von [[30]] Tagen nach Aufforderung, kann die andere Partei in Textform kündigen.
(2) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten [[30]] Tage lang in einem gängigen Format exportieren; danach löscht der Anbieter die Kundendaten einschließlich der Aufzeichnungen und Transkripte bis auf Kopien, die er gesetzlich aufbewahren muss und die vertraulich bleiben.
(3) Für die restliche Laufzeit bereits gezahlte Gebühren werden nur erstattet, wenn der Anbieter den Vertrag beendet hat, ohne dass der Kunde ihn verletzt hatte. Gebühren für bereits geleistete Einrichtungsarbeiten und für die Nutzung bis zum Vertragsende bleiben fällig.
§ 15 Änderungen des Dienstes
(1) Der Anbieter darf den Dienst verbessern und ändern, solange seine wesentlichen Funktionen dem Kunden erhalten bleiben.
(2) Änderungen, die eine Funktion entfernen oder den Kunden zwingen, seine Abläufe anzupassen, kündigt der Anbieter mindestens [[60]] Tage vorher an. Schmälert eine solche Änderung den Dienst für den Kunden wesentlich, kann der Kunde das Abonnement zum Wirksamwerden der Änderung beenden und erhält die Gebühren für die restliche Laufzeit zurück.
(3) Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Textform.
§ 16 Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Für diesen Vertrag gilt das unter „Anwendbares Recht“ genannte Recht. Die Parteien bemühen sich zunächst, Streitigkeiten einvernehmlich beizulegen. Gerichtsstand ist der unter „Gerichtsstand“ genannte Ort, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.
Zahlungsbedingungen
Die Einrichtungsgebühr wird [[bei Vertragsschluss / zum Go-live-Termin]], die Monatsgebühr [[im Voraus / im Nachhinein]] und das Nutzungsentgelt [[monatlich im Nachhinein]] in Rechnung gestellt. Jede Rechnung ist innerhalb von [[14]] Tagen nach Zugang ohne Abzug auf das in der Rechnung genannte Konto zu zahlen.
Anwendbares Recht
[[Anwendbares Recht, z. B. Recht der Bundesrepublik Deutschland]]
Gerichtsstand
[[Gerichtsstand, z. B. Sitz des Auftragnehmers]]
So verwenden Sie die Vorlage
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Die Seite für neue Verträge öffnet sich mit markierter Vorlage. Mit einem Klick auf die Karte legen Sie einen Entwurf an. Partei A wird mit Ihren Firmendaten gefüllt; Lücken, die andere Partei und, wo die Vorlage eine hat, die Preisaufstellung füllen Sie selbst aus.
Zur Unterschrift senden
Sie unterschreiben zuerst und senden dann jeder unterzeichnenden Person einen sicheren Link und auf einem anderen Weg einen Zugangscode. Unterzeichnende brauchen kein Konto.
Nächste Schritte
Ihre Gegenseite öffnet den Link auf jedem Gerät und braucht kein Konto. Wie das Unterschreiben aussieht, zeigt die Seite zu E-Verträgen; welche Art elektronischer Signatur für welches Dokument genügt, erklärt der Leitfaden.
Schon unterschrieben? Erstellen Sie die Rechnung direkt aus dem unterschriebenen Vertrag: Parteien und Preispositionen werden übernommen, für den vollen Betrag oder eine Anzahlung. Wo die Rechnung im Ablauf vom Angebot bis zur Quittung steht, zeigt der Leitfaden zu den Rechnungsarten.
Was es ist – und was nicht
QuoteBill erzeugt eine einfache elektronische Signatur mit Ereignisprotokoll. In der EU, im Vereinigten Königreich, in den USA und in Korea wird einer Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen, weil sie elektronisch ist; in Japan brauchen die meisten Verträge gar keine besondere Form. Was eine einfache elektronische Signatur im Streitfall beweist, hängt von den Belegen ab, und manche Dokumente brauchen eine andere Form.
Es ist keine qualifizierte oder fortgeschrittene elektronische Signatur, und QuoteBill prüft die Identität der Unterzeichnenden nicht. Protokolliert wird die Nutzung des Links und des Zugangscodes, die Sie übermittelt haben – wer beides hat, kann unterschreiben. Das Signaturprotokoll nennt jeden ausgestellten Link und zu jeder Aktion des Absenders oder einer unterzeichnenden Person deren IP-Adresse und Browser, soweit sie ermittelt werden konnten.
Manche Dokumente brauchen eine andere Form. Testamente, viele Grundstücksgeschäfte, Bürgschaften und manche arbeitsrechtlichen Erklärungen verlangen je nach Land die eigenhändige Unterschrift, eine notarielle Beurkundung oder eine qualifizierte Signatur. Die Vorlagen sind Muster und keine Rechtsberatung: Lassen Sie sie anwaltlich prüfen.
Weitere Vertragsvorlagen
Softwareentwicklungsvertrag
Spezifikation, Meilensteine, Abnahmetests, Mängel, Quellcode und Zahlung je Meilenstein.
Wartungs- und Supportvertrag
Betreute Systeme, Supportzeiten und Reaktionsziele, Ausschlüsse, Updates, Monatspauschale und Zusatzarbeit.
Software-Abonnementvertrag (SaaS)
Geschäftliche Software-Abonnements: Dienst, Verlängerung, Gebühren, Kundendaten und Verfügbarkeit.
Lizenzvertrag
Lizenz an Werk, Software, Inhalten oder Marke: Umfang, Vergütung oder Gebühren, Rechte und Beendigung.