Geheimhaltungsvereinbarung (NDA): Vorlage
Gegenseitige Vertraulichkeit vor oder während geschäftlicher Gespräche. Ein Mustervertrag, den Sie vollständig lesen, in QuoteBill anpassen und über einen sicheren Link online unterschreiben lassen können.
Muster – anwaltlich prüfen lassen · Einfache elektronische Signatur mit Ereignisprotokoll
Für wen sie gedacht ist
Für zwei Unternehmen oder Personen, die über ein Vorhaben, einen Preis oder eine Idee sprechen wollen, dabei vertrauliche Informationen austauschen und beide wollen, dass das Erfahrene vertraulich bleibt.
Was sie regelt
11 Paragrafen in dieser Reihenfolge. Jeder steht im Mustertext weiter unten, und Sie können Paragrafen vor dem Senden ändern, streichen oder ergänzen.
§ 1 Zweck
Ein Feld für den Gegenstand der Gespräche, etwa ein Vorhaben oder eine mögliche Zusammenarbeit. Dafür tauschen die Parteien möglicherweise vertrauliche Informationen aus.
§ 2 Vertrauliche Informationen
Als vertraulich gelten nicht öffentliche geschäftliche, technische oder finanzielle Informationen, die für den Zweck überlassen werden und als vertraulich gekennzeichnet sind oder sich aus den Umständen als vertraulich ergeben.
§ 3 Ausnahmen
Nicht erfasst sind Informationen, die ohne Verstoß öffentlich bekannt sind oder werden, schon rechtmäßig bekannt waren, rechtmäßig von Dritten stammen oder selbstständig entwickelt wurden.
§ 4 Pflichten
Die empfangende Partei hält die Informationen geheim, schützt sie mit angemessener Sorgfalt, nutzt sie nur für den Zweck und gibt sie nur an Mitarbeitende und Berater weiter, die sie dafür brauchen und vergleichbaren Geheimhaltungspflichten unterliegen.
§ 5 Gesetzliche Offenlegungspflichten
Verlangen Gesetz, Gericht oder Behörde eine Offenlegung, darf die empfangende Partei das Verlangte offenlegen und informiert die andere Partei vorher, soweit das zulässig ist.
§ 6 Keine Rechtseinräumung
Die Informationen bleiben Eigentum der offenlegenden Partei; eingeräumt wird nur das Recht, sie für den Zweck zu nutzen.
§ 7 Rückgabe und Vernichtung
Auf Verlangen, spätestens nach Ende der Gespräche, werden die Informationen und Kopien zurückgegeben oder vernichtet. Gesetzlich aufzubewahrende Kopien und übliche Datensicherungen bleiben vertraulich.
§ 8 Laufzeit
Die Geheimhaltungspflichten bestehen eine festgelegte Zahl von Jahren nach der letzten Offenlegung fort.
§ 9 Keine Abschlusspflicht
Die Gespräche verpflichten keine Partei, einen weiteren Vertrag oder ein Geschäft abzuschließen.
§ 10 Rechtsfolgen von Verstößen
Wer gegen die Vereinbarung verstößt, haftet für den Schaden nach den gesetzlichen Vorschriften; die offenlegende Partei kann außerdem Unterlassung verlangen, soweit das Gesetz es zulässt.
§ 11 Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Es gilt das genannte Recht. Die Parteien versuchen zunächst, Streitigkeiten einvernehmlich beizulegen; im Übrigen gilt der genannte Gerichtsstand.
Es gibt keine Preisaufstellung: Diese Vereinbarung sieht keine Zahlung vor.
Der Mustertext
Das ganze Muster, so wie QuoteBill es anlegt. Text in doppelten eckigen Klammern, etwa [[10]], ist eine Lücke zum Ausfüllen oder Prüfen; solange eine übrig ist, lässt sich der Vertrag nicht senden. Der Klauseltext liegt auf Englisch, Koreanisch, Japanisch und Deutsch vor; in anderen Sprachen beginnt ein Vertrag auf Englisch, damit Sie ihn übersetzen können.
Mustertext lesen
Gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung
Vertragsparteien: Partei A · Partei B
§ 1 Zweck
Die Parteien führen Gespräche über [[Vorhaben oder mögliche Zusammenarbeit beschreiben]] (der „Zweck“) und tauschen dafür möglicherweise vertrauliche Informationen aus.
§ 2 Vertrauliche Informationen
Vertrauliche Informationen sind alle nicht öffentlichen geschäftlichen, technischen oder finanziellen Informationen, die eine Partei (offenlegende Partei) der anderen (empfangende Partei) für den Zweck in beliebiger Form überlässt, wenn sie als vertraulich gekennzeichnet sind oder ihre Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.
§ 3 Ausnahmen
Diese Vereinbarung gilt nicht für Informationen, die ohne Verstoß gegen sie öffentlich bekannt sind oder werden, die der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren, die sie rechtmäßig von Dritten ohne Geheimhaltungspflicht erhält oder die sie selbstständig entwickelt.
§ 4 Pflichten
Die empfangende Partei hält vertrauliche Informationen geheim, schützt sie mindestens mit angemessener Sorgfalt, nutzt sie nur für den Zweck und gibt sie nur an Mitarbeitende und Berater weiter, die sie für den Zweck benötigen und vergleichbaren Geheimhaltungspflichten unterliegen.
§ 5 Gesetzliche Offenlegungspflichten
Verlangen Gesetz, Gericht oder Behörde eine Offenlegung, darf die empfangende Partei das Verlangte offenlegen; soweit rechtlich zulässig, informiert sie die offenlegende Partei vorher.
§ 6 Keine Rechtseinräumung
Vertrauliche Informationen bleiben Eigentum der offenlegenden Partei. Außer dem Recht zur Nutzung für den Zweck werden keine Rechte oder Lizenzen eingeräumt.
§ 7 Rückgabe und Vernichtung
Auf Verlangen und spätestens nach Ende der Gespräche gibt die empfangende Partei vertrauliche Informationen und Kopien zurück oder vernichtet sie. Kopien, die gesetzlich aufzubewahren sind oder in üblichen Datensicherungen verbleiben, bleiben vertraulich.
§ 8 Laufzeit
Diese Vereinbarung gilt für Informationen, die ab dem angegebenen Beginn offengelegt werden. Die Geheimhaltungspflichten bestehen bis [[3]] Jahre nach der letzten Offenlegung fort.
§ 9 Keine Abschlusspflicht
Diese Vereinbarung verpflichtet keine Partei, einen weiteren Vertrag oder ein Geschäft abzuschließen.
§ 10 Rechtsfolgen von Verstößen
Eine Partei, die gegen diese Vereinbarung verstößt, haftet für den daraus entstehenden Schaden nach den gesetzlichen Vorschriften. Die offenlegende Partei kann außerdem Unterlassung verlangen, soweit das Gesetz dies zulässt.
§ 11 Anwendbares Recht und Streitigkeiten
Für diesen Vertrag gilt das unter „Anwendbares Recht“ genannte Recht. Die Parteien bemühen sich zunächst, Streitigkeiten einvernehmlich beizulegen. Gerichtsstand ist der unter „Gerichtsstand“ genannte Ort, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.
Anwendbares Recht
[[Anwendbares Recht, z. B. Recht der Bundesrepublik Deutschland]]
Gerichtsstand
[[Gerichtsstand, z. B. Sitz der Partei A]]
So verwenden Sie die Vorlage
Vorlage wählen
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Entwurf anlegen
Die Seite für neue Verträge öffnet sich mit markierter Vorlage. Mit einem Klick auf die Karte legen Sie einen Entwurf an. Partei A wird mit Ihren Firmendaten gefüllt; Lücken, die andere Partei und, wo die Vorlage eine hat, die Preisaufstellung füllen Sie selbst aus.
Zur Unterschrift senden
Sie unterschreiben zuerst und senden dann jeder unterzeichnenden Person einen sicheren Link und auf einem anderen Weg einen Zugangscode. Unterzeichnende brauchen kein Konto.
Was es ist – und was nicht
QuoteBill erzeugt eine einfache elektronische Signatur mit Ereignisprotokoll. Viele Rechtsordnungen lehnen eine Unterschrift nicht allein deshalb ab, weil sie elektronisch ist, und für viele Geschäftsverträge ist diese Form allgemein üblich.
Es ist keine qualifizierte oder fortgeschrittene elektronische Signatur, und QuoteBill prüft die Identität der Unterzeichnenden nicht. Protokolliert wird die Nutzung des Links und des Zugangscodes, die Sie übermittelt haben – wer beides hat, kann unterschreiben. Das Signaturprotokoll listet jeden ausgestellten Link und die IP-Adresse jeder Aktion.
Manche Dokumente brauchen eine andere Form. Testamente, viele Grundstücksgeschäfte, Bürgschaften und manche arbeitsrechtlichen Erklärungen verlangen je nach Land die eigenhändige Unterschrift, eine notarielle Beurkundung oder eine qualifizierte Signatur. Die Vorlagen sind Muster und keine Rechtsberatung: Lassen Sie sie anwaltlich prüfen.
Weitere Vertragsvorlagen
Dienstleistungsvertrag
Leistungen, Arbeitsergebnisse, Abnahme, Vergütung und Nutzungsrechte.
Vertrag über freie Mitarbeit oder Beratung
Freie Mitarbeit mit Vergütung, Nutzungsrechten und Vertraulichkeit.
Kauf- und Liefervertrag
Waren, Bestellungen, Lieferung, Prüfung, Gewährleistung und Zahlung.
Einfacher allgemeiner Vertrag
Pflichten beider Seiten, Vergütung, Laufzeit und Kündigung.